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Unsere pädagogischen Angebote für die Kinder

Während des Kindergartenalltags ist in der Villa Wirbelwind einiges für die Kinder geboten:

Freispielzeit

Das Wort „Freispiel“ ist im Verlauf der Geschichte der Kindergartenpädagogik zu einem festen Begriff geworden. Man bezeichnet damit die Zeitspanne im Tagesablauf der Kinder, in der sie

  • ihren Spielort (wo spiele ich? In welchem Funktionsraum halte ich mich auf?)
  • ihren Spielgefährten oder das Alleinsein (mit wem spiele ich? Möchte ich mich vielleicht zurückziehen und für mich alleine sein?)
  • ihr Spiel- und Beschäftigungsmaterial bzw. Spielthema und Spielinhalt ((mit) was spiele ich? Oder möchte ich einfach mal Nichts tun und lieber das Geschehen beobachten?)
  • ihre Spieldauer bzw. ihre Spielintensität (Wie lange spiele ich?)

Im Spiel machen Kinder wichtige Erfahrungen und Entwicklungsprozesse durch und entfalten dadurch ihre Persönlichkeit. Sie drücken Freude, Spannung, Interesse im Spiel aus; sie experimentieren, forschen, schöpfen; sie gehen Beziehungen ein.

Für die Freispielzeit bieten wir den Kindern verschiedene Spiel- und Lernerfahrungen in unseren Funktionsräumen an. Das Freispiel steht im Vordergrund, wird immer vom Kind bestimmt und geht der Arbeit des Erwachsenen voraus. „Arbeit“ könnte eine Fortsetzung des Spielens sein bzw. sich daraus ergeben (z.B.: Kochen).

 

Freie, gruppenübergreifende Angebote

Die gruppenübergreifenden Angebote sind freiwillig und stehen allen Kindern des Kindergartens zur Verfügung. Diese Angebote, die von den Erzieherinnen geplant und durchgeführt werden, finden meist in Kleingruppen in den verschiedenen Funktionsräumen statt.

Freie Angebote können sein:

  • musikalische Angebote
  • Experimente
  • Tätigkeit im gestalterischem Bereich, z.B. Basteln, Malen
  • Bewegungsangebot, z.B. Turnen
  • Vorlesen
  • Phantasiereisen

usw.

 

Gezielte Angebote

Diese sind von der Erzieherin zielgerichtet geplant und für alle Kinder verbindlich.

Ein gezieltes Angebot kann in der Klein- oder der Gesamtgruppe während des Tages oder im Stuhlkreis stattfinden. Die Auswahl der Kinder für die Kleingruppe setzt sich aus dem Alter, dem Entwicklungstand und dem Interesse der Kinder zusammen.

Gezielte Angebote können sein:

  • Tätigkeiten im gestalterischen Bereich
  • Sach- und Fachgespräche im Stuhlkreis
  • Rhythmikstunden
  • Turnstunden
  • Zahlenschule
  • Großentreffs
  • Englisch als freiwilliges Projekt für die Vorschüler
  • Sprachförderung
  • Würzburger Sprachprogramm für die Vorschüler (20 Wochen täglich, außer in den Schulferien)
  • Projektarbeit
 

Stuhlkreise in den Stammgruppen

Um 11.00 Uhr treffen sich alle Kinder einer Stammgruppe zum gemeinsamen Stuhlkreis.

Inhalte des Stuhlkreises sind z.B.:

  • Das gemeinsame Hören einer Geschichte
  • Das Spielen von Kreis-, Bewegungs- und Fingerspielen
  • Musikalische Angebote, wie z.B. Verklanglichungen etc.
  • Gespräche oder Bilderbuchbetrachtungen
  • Konzentrationsübungen
  • Der Austausch und die Übermittlung von Sachinhalten
    usw.
 

Gruppenübergreifende Projektarbeit

In der Elementarpädagogik versteht man unter einem Projekt einen Prozess, in welchem ein von den Kindern geäußertes Thema aufgegriffen und ganzheitlich behandelt wird. Projekte werden für Kinder ab 4 Jahren angeboten. Um herauszufinden, was die Kinder für Interessen haben, werden sie von den Erzieherinnen während des Freispiels beobachtet. Daraus entwickeln sich verschiedene Projektideen.

Diese Projektideen werden den Kindern in einer Kinderkonferenz vorgestellt. Hier bekommen die Kinder Zeit, sich mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen und Vorlieben zu entwickeln. Bei einer weiteren Kinderkonferenz stimmen die Kinder ab, für welches Projekt sie sich entschieden haben bzw. mit welchem Projekt begonnen wird.

An zwei Vormittagen treffen sich die Kinder, die für das aktuelle Projekt gestimmt haben, um dort zu besprechen, was die Kinder zum gewählten Thema erfahren, beobachten oder unternehmen wollen. Bei jedem Treffen wird neu darüber entschieden, wie sich das Projekt weiterentwickeln soll.

Auch den Eltern gegenüber wird die Projektarbeit transparent gemacht.

Es hängen Aushänge an einer Projektwand, auf denen über die Fortschritte des Projektes informiert werden. Die Projekte dauern ca. 4-6 Wochen und enden mit einem Projektabschluss. Nach einer kurzen Pause kann dann ein neues Projekt für die Kinder beginnen.

  

Großentreff

Der Großentreff findet einmal wöchentlich statt. Alle Kinder, die sich im letzten Kindergartenjahr befinden, versammeln sich gruppenübergreifend zu alters- und entwicklungsspezifisch gezielten Angeboten.


Der Großentreff dient vor allem:

  • der gezielten Förderung von einzelnen Bereichen (z.B. Falten, Schneiden etc.)
  • der sprachlichen Förderung (Sprechen in ganzen, grammatikalisch richtigen Sätzen, folgerichtiges und zusammenhängendes Nacherzählen)
  • der Verbindung von Sprache und Motorik (Grob- und Feinmotorik)
  • dem Herstellen von Arbeiten (z.B. Webrahmen, Stickkarte...), welche die Konzentration und die Ausdauer über einen längeren Zeitraum (z.B. 1 Jahr) fördern.
  • dem Erleben von besonderen Angeboten, z.B. Exkursionen in eine Bäckerei, ins Ulmer Aquarium, der Besuch einer Ausstellung, eines Theaters, etc.
  • dem Kennenlernen des Grundschulgebäudes sowie einiger Lehrkräfte.
 

Lesewelt:

Die Lesewelt findet einmal pro Woche am Vormittag statt. Hierfür werden ehrenamtliche Vorleser/innen von der Kinderstiftung Ravensburg geschult und an die einzelnen Einrichtungen vermittelt.

Das Hauptziel dieses Angebots der Kinderstiftung Ravensburg ist es, bei den teilnehmenden Kindern die Freude am Lesen und das Interesse an Büchern zu wecken. Beim gemeinsamen Lesen und Betrachten von verschiedenen Büchern sowie beim Austausch über die Geschichte erhalten die Kinder während der Vorlesestunde Aufmerksamkeit und Zuwendung von den Vorlesern. Durch die Auseinandersetzung mit den einzelnen Geschichten und durch die anschließende Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern wird die Kommunikationsfähigkeit der Kinder geschult und ihr Wortschatz erweitert. Gleichzeitig werden Geduld, Ausdauer und Konzentration gestärkt und die kindliche Phantasie angeregt.

 

Holzwerkstatt:

Die größeren Kinder haben einmal die Woche die Möglichkeit, mit zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern in die Holzwerkstatt zu gehen, um mit Holz und anderen Materialien zu werkeln. Dabei wird der Umgang mit Werkzeug gelern, die Fantasie und Konzentration wird angeregt und es entstehen tolle Kunstwerke.

 

Waldtage:

Ganzjährig und unabhängig vom Wetter, ermöglichen wir den Kindern durch unsere Waldtage wichtige Natur- und Sachbegegnungen.
Unser Waldtag findet immer am ersten Freitag im Monat statt.

Im Wald können sich die Kinder als Teil der Natur erleben und diese schätzen und pflegen lernen.

Des Weiteren können im Wald oder auf der Wiese Erfahrungen gesammelt werden. Die Freude über eine Schnecke, die zufällig entdeckt wird, das Rascheln der Blätter beim Gehen über den Waldboden, usw.

Die Abwesenheit von vorgefertigten Spielsachen, wie sie im Kindergarten oder Zuhause zu finden sind, regen außerdem die Kreativität und Phantasie der Kinder an. Die Sensibilisierung der Sinne sowie das Hervorrufen von Neugier und Gefühlen ermöglichen den Aufbau einer positiven Beziehung zur Natur, als Grundlage für einen späteren verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit ihr.

Auch die Schulung der Grobmotorik findet spielerisch statt. So stellt beispielsweise das Klettern auf einen Baum, das Steigen über einen umgefallenen Ast oder das Erklimmen eines rutschigen Hügels oftmals eine große Herausforderung für die Kinder dar.

Unsere alljährliche Waldwoche ist ein fester Bestandteil im Kindergartenjahr.

Hierbei verbringen wir einmal jährlich eine ganze Woche im Wald.

 

Alltagsintegrierte und gezielte Sprachförderung

Sprache ist nicht nur das gesprochene Wort – Sprache ist Kommunikation. Das Thema Sprache ist Teil unseres Lebens und Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung. Wir reden den ganzen Tag miteinander: Bei Tisch, beim Spielen und Basteln, beim Lesen und Wickeln, beim Kommen und Gehen. Kinder lernen das Sprechen durch Hören und Nachahmung. Sie üben, indem sie neue Wörter und Sätze beim Sprechen immer wieder einsetzen. Je mehr das Kind zum aktiven Sprechen aufgefordert und herausgefordert wird, desto größer wird sein Wortschatz sein.

Um dies neben der täglichen Kommunikation zu unterstützen, machen wir Spiele die zum Sprechen, Zuhören, Fragen, Erklären und Mitteilen anregen. Die Kinder reden miteinander, tauschen sich aus, stellen Fragen und suchen nach Antworten. Sie äußern ihre eigene Meinung und hören einander zu. Dabei erlernen sie eine Sprachsensibilität für den richtigen Gebrauch der Wörter und für ihre zwischenmenschliche Kommunikation.

Bilderbuchbetrachtungen gehören u.a. zu einer wichtigen Form der Sprachförderung. Wird die Betrachtung als Dialog gestaltet, eröffnet sie dem Kind besonders vielfältige Lernchancen und regt zum Sprechen an. Sie enthält eine Vielzahl von Elementen und Ereignissen, die Kinder in Bild und Gespräch kennen lernen können und dient somit auch der Wortschatzerweiterung.

Im Kindergarten findet zum einen die alltagsintegrierte Sprachförderung statt, bei der eine Spracherzieherin während des Alltags in den Gruppen ist.

Zum anderen bietet eine Spracherzieherin im Rahmen des SPATZ-Sprachförderprogrammes auch gezielte Sprachförderung in Kleingruppen an.

Da Sprache einen großen Stellenwert in unserer Einrichtung hat, werden die zuständigen Fachkräfte regelmäßig durch Fortbildungen und Coachings im Bereich Sprachförderung geschult.

 

Würzburger Programm:

Auch das Würzburger Sprachprogramm wird bei uns angeboten. Über einen Zeitraum von 20 Wochen unternehmen die Erzieherinnen der einzelnen Gruppen hierbei täglich intensives Sprachtraining mit den Vorschulkindern.

 

Englisch:

Wir bieten in unserem Kindergarten einen freiwilligen Englisch- Schnupperkurs für unsere Vorschulkinder als Projekt an. Durch einfache Lieder, Spiele, Malblätter, Bilderbücher, etc. soll mit Spaß am Tun die Neugier der Kinder auf die englische Sprache geweckt werden.
Dabei steht weniger das Erlernen ganzer Sätze im Vordergrund, sondern vielmehr die Freude daran, eine neue Sprache zu erlernen, sowie das Erleben der englischen Sprache, d.h. das Hören der fremden Klangmelodie und das Erkennen von englischen Wörtern.